Street Photography ist kein ganz leichtes Unterfangen. Man muss häufig nah an das Geschehen heran, damit Autos und andere Passanten nicht zwischen die Kamera und das Motiv geraten. Gleichzeitig möchte man die Personen aber auch nicht auf sich aufmerksam machen, da die Bilder sonst gestellt und verkrampft wirken können. Ein Problem, für das es jetzt eine witzige Lösung gibt.
Photojojo hat kürzlich einen neuen Artikel im Shop vorgestellt: die Super Secrete Spy Lense. Das Ganze ist ein Objektivaufsatz, der die Kamera in ein Periskop verwandelt.
Wofür braucht man diesen Unsinn? Beim ablichten von Menschen auf der Straße fällt man als Fotograf mit einer dicken Kamera erstaunlich schnell auf. Die Konsequenz ist, dass sich die Leute schnell hinter einer Laterne, Zeitung oder einem Kaffee verstecken. Noch schlimmer: Sie gucken misstrauisch und unnatürlich in die Kamera.
Diesem Problem kann mit der Spy Lense abgeholfen werden, wie dieses kurze Video von Photojojo demonstriert:
Leider ist der Aufsatz mit $50 nicht so richtig günstig, zumal man zusätzlich noch einen Adapterring braucht, der weitere $5 kostet Korrektur: bei $50 ist bereits ein Adapterring dabei. Wer allerdings viel Straßenportraits macht, für den ist dieses James Bond-Utensil sicher das Geld wert. Ich überlege noch, ob ich mir das Teil als Weihnachtsgeschenk gönnen soll. ;)
Wer also Interesse und mehr wissen möchte, sollte mal auf dieser ohnehin guten Seite vorbeischauen.
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Dieses Gadget taucht seit über zwanzig Jahren immer mal wieder in Katalogen auf. Mir ist es seit Mitte der 80er Jahre aus dem damaligen Hama-Katalog bekannt.
Hehe und hier sitze ich und meine es sei was neues. ;)
Ich gebe dir auch vollkommen recht, dass man dem Wunsch der Leute nicht fotografiert zu werden nachkommen sollte. Authentischer werden die Bilder aber doch in der Regel, wenn die Person zur Zeit des Abdrucks nichts von ihrem Glück weiß, oder? Nachträglich löschen kann man die Bilder ja immer noch. Ist allerdings eine etwas heikle Angelegenheit, da gebe ich dir recht.
Da Menschen sowieso eher weniger mein Motiv sind, habe ich da aber auch bisher noch keine einschlägigen Erfahrungen mit gemacht. Ich war allerdings schon an der Stelle der fotografierten Person, war sehr angetan von dem Resultat und habe der Veröffentlichung dann auch zugestimmt.
Ja, das Teil ist Käse. Durch den Spiegel erscheint dann auch alles noch seitenverkehrt. Dadurch ist ein schnelles visieren gar nicht so einfach. Durch die zusätzilche Reflexion des Lichtes an der (vermutlich poliertes Alu) Spiegelfläche, könnte ich mir vorstellen, geht auch ein Stück Qualität/Auflösung verloren.







Dieses Gadget taucht seit über zwanzig Jahren immer mal wieder in Katalogen auf. Mir ist es seit Mitte der 80er Jahre aus dem damaligen Hama-Katalog bekannt.
Ganz toll auch, wenn beim 'Blick um die Ecke' dann scheinbar das Hinterteil einer in der Nähe stehenden Dame anvisiert wird. Selbst kein Freund von Foto-Sniper-Methoden, kann ich diesem Zubehörteil nicht viel Positives abgewinnen.
Wenn der Fotografierte dem Fotograf dann doch auf die Schliche kommt, dann gibt's trotzdem Ärger. Wenn jemand nicht fotografiert werden möchte, dann respektiere ich diesen Wunsch auch.